Lexikon
Agrippa von Nettesheim, Cornelius
Calligaris, Prof. Dr. Giuseppe
Lexikon
Abkürzung für American Society for Psychical Research.
Der Glaube an mit modernen Formen der Wissenschaft nicht erklärbaren Dinge. Dazu gehören auch unsinnige Beobachtungen, die mit bestimmten Folgen in Zusammenhang gebracht werden, wissenschaftlich aber nicht haltbar sind. Beispiel: läuft eine schwarze Katze über den Weg, soll dies Unglück bringen.
Die Fähigkeit eines Menschen, in den Geist oder das Unterbewusstsein eines anderen Menschen zu dringen, sich daraus Gedanken oder bestimmtes Wissen anzueignen.
Das Wort kommt aus dem Lateinischen und bedeutet sinngemäss "der das Ziel erreicht hat". Allgemein bezeichnet man damit einen Menschen, der die Geheimnisse der Natur enträtselt hat und diese einzusetzen weiss.
Eine Wahrsageform, die sich Wetter- und Klimabeobachtungen bedient. Dazu gehören zum Beispiel Winde, Nebel und Wolkenformen.
Hiermit ist eine Person gemeint, die PSI-Phänomene verursacht oder als Spender bei telepathischen Versuchen dient.
Agrippa von Nettesheim, Cornelius
Er war einer der Väter der abendländischen Geheimwissenschaften. Er war Arzt und Gelehrter und lebte von 1486 - 1535. Besonders interessiert war er an der Astrologie und an der Kabbala. Er verfasst verschiedene Schriften, die sich mit okkulten Wissenschaften auseinandersetzten.
Die Fähigkeit, zukünftige Ereignisse vorauszusehen oder zu erspüren. Sie basiert auf unterbewussten Erlebnissen oder auf telepathischen Einflüssen, die von lebenden aber auch toten Personen ausgehen können.
Als Akasha-Chronik bezeichnet man eine Chronik oder ein „Buch des Lebens" im übersinnlichen Bereich, die man sich als imaginäre allumfassende historische Bibliothek vorstellen kann.
Der Begriff Akasha (auch Akascha, Akasa und Akaça) steht in Sanskrit für Himmel, Raum oder Äther; in der hinduistischen Philosophie und im Ayurveda bezeichnet Akasha neben Prithvi, Vayu, Agni und Jalam eine der fünf Ätherformen, die wiederum Teil der fünf groben Elemente Erde, Luft, Feuer, Wasser und Äther sind (vgl. Vaisheshika).
Die Vorstellung eines Weltgedächtnisses findet sich bereits bei Plotin, Ficinus und Paracelsus sowie in Ansätzen auch bei Agrippa von Nettesheim, Eliphas Lévi, William James, Eduard von Hartmann und Bô Yin Râ.
Erstmalig wurde der Begriff der Akasha-Chronik wohl von Helena Petrovna Blavatsky (1831-1891) in die theosophische und okkulte Literatur eingeführt.
Akustische Phänomene
Damit sind alle Phänomene gemeint, die als Töne auftreten. So zum Beispiel Polterheist-Erscheinungen oder das Geisterklopfen.
Damit sind alle Phänomene gemeint, die als Töne auftreten. So zum Beispiel Polterheist-Erscheinungen oder das Geisterklopfen.
Ein Ausdruck aus der Parapsychologie. Gemeint ist die mediale Übertragung von Wahrnehmungen oder Gefühlen.
Das Wort stammt aus dem Griechischen und ist die Bezeichnung für das Wahrsagen aus Körnern. Es funktioniert folgendermassen: Man zeichnet einen Kreis und teilt diesen in 24 Unterbereiche ein. In jeden davon wird ein Buchstabe geschrieben. Darauf legt man nun Körner, z.B. Weizen, und lässt einen Hahn darüber laufen. Das Orakel ergibt sich aus den von ihm weggepickten Körnern.
Auch Apportation (von franz. apporter). Das Herbeischaffen lebender oder toter Objekte ohne erkennbaren Kontakt zu den Gegenständen. Im engeren Sinn: das Bringen in einen geschlossenen Raum, durch die Materie hindurch (Penetration), ohne dass z.B. eine Beschädigung der Wand nachweisbar wäre; lediglich wird am apportierten Gegenstand manchmal eine gewisse Erwärmung beobachtet. A. bezeichnet das Bringen, das Wiederverschwinden und den apportierten Gegenstand selbst.
Einen Archetypus oder Archetyp (griechisch: Urbild, Mehrzahl: Archetypen) nennt man in der analytischen Psychologie psychische Strukturdominanten, die unbewusst sind und als Wirkfaktor das Bewusstsein beeinflussen, zum Beispiel indem sie dieses präfigurieren und strukturieren. Viele der Archetypen beruhen auf Urerfahrungen der Menschheit wie Geburt, Kindheit, Pubertät, ein Kind bekommen, Eltern sein, alt werden, Tod etc.
Das tiefenpsychologische Konzept geht zurück auf den Schweizer Psychiater und Psychologen Carl Gustav Jung, der die "Analytische Psychologie" entwickelte.
Ein Archetyp als solcher ist unanschaulich, eben unbewusst, ist in seiner Wirkung aber in symbolischen Bildern erfahrbar, wie beispielsweise in Träumen, Visionen, künstlerischen Erzeugnissen, Märchen und Mythen. Carl Gustav Jung leitete das Vorkommen von Archetypen aus Astrologie, vergleichender Religionswissenschaft, Träumen, Märchen, Sagen und Mythen ab.
Die Archetypen / Urfiguren und die archetypischen Bilder / die Urbilder Es gibt eine begrenzte Anzahl von Archetypen, aber eine unbegrenzte Anzahl von archetypischen Bildern, die als Symbole erscheinen. Ein archetypisches Symbol zeichnet sich dadurch aus, dass es ein mehrdeutiges Gebilde ist, welches Assoziationen zu geistigen Ideen auslöst, also z.B. das Kind, der Krieger, der Wanderer, der Beschützer, der Heilsbringer, jung sein, alt sein, Armut, Angst, Früchte, Hausbau, Feuer und Brand, ein Fluss, ein See etc.
Hierbei gibt es Grundassoziationen, die sich in vielen Kulturen stark ähneln und das kollektive Element des archetypischen Symbols ausmachen (das von vielen oder allen Menschen unbewusst mit einer Idee oder einem Prinzip assoziiert wird).
Beispielsweise wird ein Kreis in den meisten Kulturkreisen als Symbol der Geschlossenheit, der Ganzheit und Vollständigkeit gesehen. Ein Kreuz wird mit den vier Himmelsrichtungen oder vier Elementen und somit mit einer strukturierten Ganzheit, aber auch einem Mittelpunkt assoziiert. Da der Kreis mit den Erscheinungen der Himmelskörper verbunden ist, während das Kreuz mit der Orientierung im Raum zusammenhängt, wird in den meisten Kulturen der Kreis als himmlisch und das Kreuz beziehungsweise Quadrat als irdisch angesehen. Der Kreis ist als Mandala in vielen Kulturkreisen zu finden, beispielsweise in China, Indien, Tibet, aber auch in neolithischen Kulturen, bei den Platonikern, im christlichen Europa und in der Alchemie.
Darunter versteht man die zeitweise Trennung des Ichs mit dem Astralleib vom Körper.
Die Sterndeutung. Die Lehre vom Lauf der Gestirne und deren Bedeutung für das irdische Schicksal.
nach obenBonin (gekürzt): Griech. Himmelsluft. In der griech. Philos. das fünfte Element. "Das fünfte Element nennen manche den Himmel, manche Licht, andere Äther" (Plutarch).
Wikipedia: Die Quintessenz (von lat. quinta essentia „fünftes Seiendes", das Wesentliche, Hauptsächliche, Wichtigste) war bei den Pythagoräern das fünfte Element, auch Äther genannt. Aus ihm sollen die vier antiken Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft entstanden sein. Quintessenz ist ebenfalls ein Ausdruck für Energie. Man stellte sich die Quintessenz als Blitz vor. Die einzigartige Kraft dieses Elementes ist es, leblosen Gegenständen Leben einzuhauchen.
Die vier Elemente gehen auf Philosophen der ionischen Philosophie zurück. Thales betrachtete in Anlehnung an altägyptische Anschauungen das Wasser als Grundstoff (Arché), Anaximenes die Luft, Anaximander die Erde und Heraklit das Feuer.
Empedokles vereinte diese Ansichten in seiner Vierelementelehre, nach der Feuer, Luft, Wasser und Erde die Bausteine aller Dinge sein sollten. Er erklärte als einziges Unvergängliches die Elemente, nicht die Götter. Er vertritt damit einen Physikalismus.
Aristoteles leitete die Existenz der vier Elemente aus vier Grundeigenschaften (trocken, feucht, warm und kalt) her, mit deren Veränderungen sich auch die Elemente ineinander umwandeln. Außerdem sollte ein Äther als fünfte Wesenheit (Quinta essentia) vorhanden sein, als ein fünftes Element, das den vier Elementen der Welt der Erscheinung (Erde, Wasser, Luft und Feuer) als unwandelbares und ewiges Wesen zugrunde liegt und sie durchdringt.
Später wandelte sich die Bedeutung des Wortes hin zu einem Synonym von Kernpunkt, Endergebnis, Hauptgedanke, Wesen einer Sache.
In der indischen Elementenlehre des Vaisheshika entspricht der Äther dem Akasha.
Eine Aura (aus griechisch α?ρα, ávra - die Aura, der Hauch, Lufthauch über lateinisch aura - der Schimmer), Ausstrahlung oder Vorahnung, bezeichnet
Umgangssprachlich den emotionalen Eindruck, der von einer Person, einer Sache, einem Ort gewonnen wird ("die Frau umgab eine Aura der Unnahbarkeit");
In der Kunsttheorie die besondere, einem Kunstwerk eigene Ausstrahlung; siehe Aura (Benjamin);
Latein: aura popularis: Volksgunst;
In der Musik eine Maultrommel (alte Bezeichnung);
Energiekörper
In der Ikonographie den dem Nimbus verwandten Lichtschein, ("Aureole"), der als Strahlenkranz Kopf oder Körper umgibt. In der christlichen Ikonographie vor allem den göttlichen Personen und der Madonna vorbehalten; siehe Heiligenschein;
in der Esoterik und der kabbalistischen Tradition der jeden Menschen umgebende Energiekörper;
die bei der Kirlianfotografie entstehende Figur;
Medizin
Das Auftreten vegetativer, sensorischer oder psychischer Wahrnehmungen, z. B. Glücks-, Angst- oder Déjà-vu-Gefühle im Vorfeld eines epileptischen Anfalls, beschrieben beispielsweise in den medizinischen Schriften Galens; siehe Aura (Epilepsie);
Sehstörungen und andere neurologische Störungen im Rahmen einer Migräne;
Astronomie
Einen Erdbeobachtungssatelliten der NASA, siehe Aura (Satellit);
Einen Asteroid des Hauptgürtels, siehe Aura (Asteroid);
Mytologie
Griech. Mythologie:
Tochter des Lelas und der Periboea, Gefährtin von Artemis und Geliebte von Dionysos.
Einer der Hunde des Aktaeon, der ein Jäger aus der griechischen Mytologie ist
Kunst des Altertums: die Verkörperung der milden Lüfte
die nationale Personifikation Finnlands, siehe Suomi-neito;
Siehe unter "OOBE".
Rufen eines übersinnlichen Wesens, eines Geistes in der schwarzen Magie, auch des Satans. Voraussetzung dafür sind bestimmte Formeln, Käuter, Räucherungen und magisches Wissen.
Im spiritistischen Sinn ein Seelenzustand, in dem sich böse Geister des Körpers eines Menschen bemächtigen.
Die Fähigkeit, an zwei oder mehr Orten gleichzeitig zu sein.
Erscheinungen, die in der Regel an Heiligenstatuen auftreten.
nach obenCalligaris, Prof. Dr. Giuseppe
Neurologe. Entdecker der "Plaques"
29. Oktober 1876 - 31. März 1944.
Lange Zeit bevor sich die Wissenschaft mit Beobachtungen über die schöpferische Dynamik des Kosmos beschäftigte, machte der italienische Neurologe Prof. Dr. Giuseppe Calligaris, eine Kapazität an der Universität in Rom Jahrzehnte hindurch verblüffende Experimente zum Nachweis einer Wechselwirkung zwischen Kosmos und Seele. Er fand nämlich auf der Hautoberfläche des Menschen eine fast unübersehbare Fülle geometrischer Figuren unterschiedlicher Art und Grösse, die mitunter sogar ineinander überlaufen. Diese Hautfelder nannte Calligaris "Plaques". die er als "Fenster zum Universum" beschrieb und die wie ein "magnetischer Spiegel" alle Geschehen im Kosmos als Reflexe projizieren. Bei leichter Stimulierung der "Plaques" mit kleinen Metallzäpfchen äussern sich diese Reflexe in der spontanen Erweckung von Telepathie, Hellsehen, Gedankenlesen, Bilokation, Präkognition und vieler anderer paranormaler Phänomene.
Trancemedium, Prophet
Edgar Cayce (* 18. März 1877 in Hopkinsville, Kentucky, USA; † 3. Januar 1945 in Virginia Beach, Virginia, USA) war ein US-amerikanischer Parapsychologe, der als Medium Antworten zu Fragen über Themen wie Gesundheit, Astrologie, Reinkarnation und Atlantis gab, während er in Trance war. Der Fachbegriff dafür ist channeln. Cayce wurde zum Ende seines Lebens als der „schlafende Prophet" bekannt. Er arbeitete anfangs als Buchhändler und Fotograf. Seine Publikationen in englischer Sprache umfassen 300 Bände. Heute gibt es Edgar Cayce Center in den USA und 25 weiteren Ländern. Die Zentrale dieser Bewegung ist die Association for Research and Enlightenment (ARE) in Virginia Beach.
Cayce wollte schon in jungen Jahren „helfen". Die Möglichkeit, Kranken mit seiner medialen Fähigkeit angeblich helfen zu können, traf also seinen innigsten Wunsch, seine tiefste Sehnsucht.
Man musste ihm nur den Namen, Ort und Geburtsdatum des Kranken mitteilen: er legte sich aufs Sofa, brachte sich leichtens selbst in Trance und begann mit Äußerungen, die angeblich die Krankheit und ihre Ursachen exakt und oft überraschend darstellte und dann die Möglichkeiten zur Heilung angab. Eine Gehilfin notierte alles, was er unter Trance äußerte. Verstarb der Hilfesuchende während der Trancesitzung, so äußerte Cayce in dem Moment seines Todes: ich sehe ihn nicht mehr, er ist weg.
Cayce war von Jugend auf ein sehr gläubiger Mensch. Mitteilungen unter Trance, die nicht in seine überkommene Religionsauffassung passten, irritierten ihn, wenn man ihn auf solche Diskrepanzen hinwies.
Cayce wurde zu Lebezeiten als „Prophet", als Mystiker, Seher und hellsichtig bezeichnet. Auf seiner Visitenkarte stand die Bezeichnung psychic diagnostician (sinngemäß: „parapsychologischer Diagnostiker"). Um zu „channeln", also Botschaften von einer „höheren Ebene" zu erhalten, begab er sich liegend in einen Trancezustand. Ihm wurden Fragen von Ratsuchenden gestellt, die gewöhnlich nicht mit im Raum waren. Am Beginn von Cayces Karriere als Medium ging es ausschließlich um Fragen zu Gesundheit und Krankheit. Später bezog er Antworten auf Fragen nach früheren Leben und Karma mit ein. Cayce wollte mit seinen Antworten nach eigener Aussage den Ratsuchenden helfen, ein „besseres Leben" zu führen. Außerdem rief er dazu auf, seine Aussagen zu prüfen, statt sie als unumstößliche Wahrheit anzusehen. Cayce wurden von seinen Anhängern auch die Fähigkeiten des Wahrsagens, der Kontaktaufnahme mit Verstorbenen und des Aurasehens zugeschrieben.
Wikipedia
Das Wort stammt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie Rad. Gemeint sind damit Energiezentren, die sich über den Körper verteilt befinden und die durch Nadis (Kanäle) miteinander verbunden sind. Die Chakren sind in der traditionellen asiatischen Medizin seit Tausenden von Jahren bekannt und werden sowohl zur Diagnose als auch zur Therapie von Störungen im körperlichen, seelischen und geistigen Bereich genutzt. Ihre Aufgaben sind sehr vielseitig. Einerseits stellen sie die feinstoffliche Entsprechung der ihnen zugeordneten grobstofflichen Organe oder Organgruppen dar. Andererseits bestimmen sie, wie sich unser Dasein auf den verschiedenen Seinsebenen entfaltet. Sie reflektieren also gewissermassen unseren jeweiligen Entwicklungsstand. Man kennt sieben Hauptchakren und eine Anzahl von Nebenchakren.
Eine Erinnerungstäuschung, bei der man glaubt, ein Ding oder eine Situation schon einmal gesehen (franz.: déja vu) oder erlebt zu haben.
nach obenGemeint ist damit das Austreten von Substanzen aus den Körperöffnungen von Medien. Ektoplasmie stellt sich in der Regel während spiritistischen Sitzungen ein. Die ausgetretenen feinstofflichen Substanzen können sich zu Gestalten materialisieren, die auch schmerzempfindlich sein sollen.
Wesen, welche die vier Naturbereich bevölkern: Im Wasser die Undinen und die Nixen, in der Luft die Sylphen, im Feuer die Salamander und in der Erde die Wichtel.
Von Erfahrungen geleitet, durch Versuche überprüft.
Im wörtlichen Sinn der "Bote". Geistwesen in der Umgebung von Gott. Das Alte Testament spricht von Engeln im Sinne von Boten, aber auch von Söhnen Gottes, von Wächtern und von dem "Heer Jahwes". Namentlich benannt werden die Erzengel Michael, Gabrile und Raphael. In den christlichen Anfängen weden die Engel männlich und ungeflügelt dargestellt. Erst ab dem 4.Jahrhundet werden sie geschlechtslos und geflügelt gezeigt. Sie gelten als Mittler zwischen Gott und den Menschen. Falsch ist die Auffassung, dass die Seele Verstorbener zu Engelwesen werden, denn Engel sollen Wesen einer eigenen Evolutionslinie sein. Schutzengel sind Engel, die einem bestimmten Menschen zugeteilt sind, diesen (be)schützen und auf telepathischem Weg belehren.
Ausdruck aus dem Griechischen. Er bedeutet so viel wie "Eindruck". Gemeint sind damti die vielerlei Eindrücke, die auf einen Menschen oder auf einen Gegenstand in einer bestimmten Umgebung einströmen. Medien sind in der Lage, diese Engramme oder Eindrücke wahrzunehmen bzw. abzurufen.
Die Seele eines Verstorbenen, die sich nicht von der irdischen Sphäre lösen kann oder will. Das kann mit der engen Verbundenheit mit einem Lebenden zusammenhängen, mit ungelösten oder unbewältigten Angelegenheiten oder aber mit einem traumatischen Tod. Man geht davon aus, dass viele Spukphänomene von erdgebundenen Seelen verursacht werden.
Strahlen, die mit Hilfe von Pendeln oder Wünschelruten lokalisiert werden können. Man macht die Erdstrahlen für einige Krankheiten verantwortlich, jedoch besteht physikalisch noch keine Untermauerung für deren Existenz.
Der Ausdruck stammt vom griechischen Wort "esoterikos" ab und bedeutet "zum inneren Kreis gehörend". Es handelte sich hier um Geheimlehren, die dem Volke vorenthalten und nur einigen Eingeweihten zugänglich waren.
Mit Hilfe von Beschwörungen, magischen Formeln der Anrufung Gottes wird aus einem Besessenen der Teufel oder ein Dämon ausgetrieben. Heute verwendet man den Ausdruck Exorzismus nicht mehr sehr gerne.
Spiritisten sprechen von "Clearing". Sie gehen davon aus, dass die Wesenheiten, die von einem Menschen Besitz ergriffen haben, nicht immer durch und durch böse sind. Ihre Austreibung ist deshalb sanfter und für den Besessenen sicherlich besser zu verkraften. Bekannt wurde das Wort Exorzismus der breiten Masse durch den Roman "Der Exorzist" von William P. Blatty. Der Roman wurde 1973 verfilmt.
Eine Form der Heilung, die mittels geistiger Kraft und über eine räumliche Distanz hinweg von einem Heiler aus geschieht. Die Distanz scheint bei der Fernheilung keinerlei Rolle zu spielen.
Bei der Fernwahrnehmung nimmt man Orte wahr und kann diese erkunden, an denen man sich körperlich gar nicht befindet. Die besten Resultate erzielt man in ausserkörperlichem Zustand. Schamanen sind dafür bekannt, solche Zustände willentlich herbeifürhen und kontrollieren zu können.
Barfüssiges Laufen über glühende Kohlen, ohne sich dabei zu verbrennen. Voraussetzung dafür ist ein veränderter Bewusstseinszustand, der der Trance ähnlich ist und der mit Hilfe eines Lehrers eigentlich von jeder/jedem erreicht werden kann.
Spiritualist
Arthur Findlay (* 1883 in Glasgow; † Juli 1964) war ein britischer Makler und Börsenfachmann sowie einflussreicher Spiritualist. Namensgeber des Arthur Findlay College in Stansted nahe London.
In Glasgow als Sohn strenggläubiger Eltern geboren, entwickelte Arthur Findlay früh ein Interesse an Religionswissenschaft und -geschichte. Dennoch führte ihn sein Weg nach dem Studium in England und Genf zunächst in wenig spirituelle Bereiche; er machte Karriere als Börsenmakler und Finanzberater. 1913 erhielt er den Orden des British Empire für seine Verdienste um die Organisation des britischen Roten Kreuzes in Kriegszeiten. 1918 begegnete er, bis dahin ein überzeugter Skeptiker in Bezug auf mediale Phänomene, in Glasgow dem Medium John C. Sloan. Die Begegnung wurde zum Auslöser ausgedehnter Versuche, diese Erscheinungen zu erforschen. 1920 gründete er die Glasgow Society for Psychical Research. Später wurde er Gründer und Vorsitzender des International Institute for Psychical Research. Er war Ehrenmitglied des Edinburgh Psychic College und des Institute of Psychic Writers and Artists. Findlay widmete sich speziell der Erforschung medialer Phänomene, vor allem der sogenannten "direct-voice"-Erscheinungen, die er über 5 Jahre lang studierte und u.a. in einem Werk über das britische Medium John C. Sloan beschrieb. Etwa 40-jährig gab er seine geschäftliche Karriere auf und zog sich auf das von ihm gekaufte großzügige Anwesen "Stansted Hall" in Essex bei London zurück. Seine späteren Jahre widmete er beruflich der kommunalen Verwaltungsarbeit und privat seinen Studien zu Medialität.
Findlay schrieb mehrere, zum Teil umfangreiche Werke. Vor allem im englischen Sprachraum bekannt ist sein zweiteiliges kirchenkritisches Hauptwerk "The Curse of Ignorance" (1947). Weitere Werke u.a.:
On the Edge of the Etheric (1931)
The rock of truth (1933)
The Way of Life
Where two worlds meet
The Unfolding Universe
The Psychic Stream
Looking back
Überregional ist Arthur Findlay heute hauptsächlich durch das nach ihm benannte College bekannt, eine Ausbildungsstätte für Medialität und Spiritualismus. In seinem letzten Willen vermachte Findlay sein Privathaus, "Stansted Hall", der SNU (Spritualist National Union), die in diesen Räumlichkeiten das "Arthur Findlay College" ins Leben rief und bis heute betreibt.
Zauberbücher kennen vielerlei Formen, um jemanden mit Hilfe eines Fluches Schaden zuzufügen oder in Unheil zu stürzen.
nach obenHinter dem Pseudonym verbirgt sich die englische Okkultistin und Buchautorin Violet Firth, die von 1891 bis 1946 lebte. Nach ihrer Mitgliedschaft bei den Theosophen und dem "Orden of the Golden Dawn" grundete sie die "Fraternity of Inner Ligth". Mit ihren Büchern "Die mystische Kabbala" und "Selbstverteidigung mit PSI" trug sie massgeblich zum modernen esoterischen Denken bei.
Bezeichnung für geheime Wissenschaften.
Hierunter versteht man die Fähigkeit, die Gedanken eines anderen zu "lesen". Um von echtem Gedankenlesen sprechen zu können, müssen jegliche Hilfsmittel wie auch der körperliche Kontakt ausgeschlossen sein.
Überbegriff der Lehren, die stets nur einem engen Kreis von Eingeweihten bekannt ist.
Begriff für bewusstes Einsetzen bestimmter Methoden, um die Einstellung einer Person zu ändern. Zu den Methoden gehören u.a. Propagandatechniken wie auch psychologische Massnahmen.
Das Wort Geist kennt zweierlei Bedeutungen. Erstere im Sinne des im Menschen vorhandenen göttlichen Funkens, der niemals erlischt. Zweitere bezeichnet mit dem Wort sämtliche körperlose Wesen, die man entsprechend auch Geistwesen nennt. Hierzu gehören auch Natur-, Geist- oder Tier-Geister. Der Begriff Geist wird oft falsch verwendet, nämlich im Sinne von Seele (spiritistisch). Die Seele aber sollte man als eine Wesenseinheit betrachten, die in der Lage ist, sich zu entwickeln. Insofern ist die Seele eher der "Träger" des Geistes.
Ursprünglich eine alter Orakelform (Punktieren). Heute wird unter Geomantie die Lehre von den Kraftfeldern der Erde verstanden. Ein Geomantie-Fachmann kann solche Kraftorte aufspüren und damit helfen, für Bauten, Häuser oder Anlagen den optimalen Platz zu bestimmen. Bekannt ist die heute weit verbreitete chinesische Goemantie, bekannt unter dem Namen Feng-Shui.
Die "schwarze Magie", die durch Dämonenanrufungen und Teufelsbündnissen im bösen Sinn tätig ist, behext und verzaubert. Das Gegentiel der "schwarzen Magie" ist die "weisse Magie" oder Theurgie, die heilerisch und helfend wirkt.
Eine Sinnestäuschung, die ohne entsprechenden Reiz von aussen wahrgenommen wird, also ein reiner Irrtum der Sinne ist. Dazu gehören "Stimmen", die gehört oder Gesichter, die gesehen werden.
nach obenAls Hypnose (von Hypnos, dem griechischen Gott des Schlafes) wird entweder das Verfahren zum Erreichen einer hypnotischen Trance bezeichnet, die durch vorübergehend geänderte Aufmerksamkeit und meist tiefe Entspannung gekennzeichnet ist. Oder der Begriff bezeichnet den Zustand der hypnotischen Trance, der durch eine hypnotische Induktion erreicht wird. Die Begriffe "Hypnose" und "Trance" werden häufig synonym verwendet, wobei "Trance" nur für den Zustand steht, "Hypnose" hingegen den Zustand sowie das Verfahren bezeichnen kann. Der Begriff "Hypnose" stammt vom griechischen Wort hypnos, da man in der Anfangszeit der Forschung davon ausging, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt.
In diesem Zustand sind sowohl die Ansprechbarkeit des Unbewussten als auch die Konzentration auf eine bestimmte Sache stark erhöht, die Kritikfähigkeit des Bewusstseins in gleichem Maße reduziert. Dadurch können bestimmte Phänomene verstärkt oder überhaupt erst wahrgenommen werden, wie beispielsweise Änderungen des Bewusstseins und des Gedächtnisses, Kontrolle des vegetativen Nervensystems, vermehrte Empfänglichkeit für Suggestionen sowie für normales Bewusstsein ungewöhnliche Reaktionen und Vorstellungen. Die Definition ist nur vage, da die physiologischen Vorgänge noch immer erforscht werden. Der Zustand der Hypnose ähnelt natürlichen, spontan auftretenden Zuständen, die man vor allem beim Einschlafen und Aufwachen sowie bei Tagträumen, konzentriertem Lesen eines Buches oder Schauen eines Films erleben kann: Die Wahrnehmung ist eingeengt und die Konzentration des Bewusstseins auf eine bestimmte Sache gerichtet (das Buch, der Film oder aber die Worte des Hypnotiseurs).
Der Bewusstseinszustand unter Hypnose ist jedoch ein besonderer Wachzustand des Unbewussten während das Bewusstsein ruht und weder mit dem des Schlafes noch mit dem des normalen Wachseins gleichzusetzen. Das Phänomen der Fixiertheit auf eine Sache treffen die Bezeichnungen „Einideeigkeit" oder „Monoideismus" recht gut. Daher wurden diese Begriffe als Ersatz für die Bezeichnung „Hypnose" vorgeschlagen, auch, um Hypnose deutlicher vom Schlaf und von der Showhypnose abzugrenzen.
Hypnose findet in der Hypnotherapie Anwendung. Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich gut belegt. Insbesondere wurden mit den Methoden der Kernspinresonanztomographie (MRT) und der Elektroenzephalographie (EEG) hirnphysiologische Korrelate von Trance-Zuständen klar nachgewiesen. Der Einsatz der Hypnose in der Medizin und in der Psychotherapie ist gesetzlich geregelt. Sie gehört zu den von den deutschen Krankenkassen anerkannten Leistungen.
Erleben, Reaktionen und Wirkungen der Hypnose sind sehr individuell. Da sie immer nur dem Hypnotisanden zugesprochen werden kann, die Trance als solche also vom Hypnotiseur unabhängig ist, könnte alles und jeder hypnotisieren. Ob eine Hypnose die gewünschten Erfolge erzielt, ist immer von der inneren Einstellung des Hypnotisanden abhängig. Diese Tatsachen werden häufig mit „Jede Hypnose ist eine Selbsthypnose" zusammengefasst. Jedoch sind Kompetenz des Hypnotiseurs und Vertrauen in ihn ebenfalls notwendig, im Falle einer Selbsthypnose also Selbstvertrauen.
Wikipedia
Diesseits und Jenseits sind im Grunde genommen bloss eine Sache der Frequenz. Nur infolge der begrenzten Wahrnehmungsfähigkeit unserer Sinne erscheinen sie uns als voneinander radikal getrennt. Das Jenseits beginnt da, wo unsere Sinne aufhören, uns Eindrücke zu vermitteln. Gestorbene (die wir besser als „Hinübergegangene" bezeichnen sollten), wären demnach nur unserer körpergebundenen Wahrnehmungsfähigkeit entzogen; mehr nicht! (Aus „Das Jenseits - reine Glaubenssache?).
Eine Wahrsageform, die sich des Rauchs aus verbrannten Mohn- und Sesamsamen bedient. Aus der Form des aufsteigenden Rauches kann der Kapnomantie-Kundige Antworten auf Fragen deuten.
Hippolyte Léon Denizard Rivail (* 3. Oktober 1804 in Lyon; † 31. März 1869 in Paris), besser bekannt unter dem Pseudonym Allan Kardec, war der Veröffentlicher und erste Verbreiter des Spiritismus bzw. der spiritistischen Lehre.
nach obenTeil der Morallehre, Lehre für das richtige Verhalten in bestimmten Fällen.
Eine weiterentwickelte Form der Astrologie, die neben der Deutung der Konstellationen und Aspekte der traditionellen Astrologie auch noch andere Entwicklungen auf das Schicksal eines Menschen anerkennt. Dazu gehören unter anderem das soziale Umfeld, die Biorythmik und die Einflüsse des Elternhauses.
Die Weltlehre, also die Lehre vom Aufbau der Welt. Umfasst die Wissenschaften, die sich mit der Entstehung und dem Wesen der Welt befassen.
Oft als Wahrsagemethode beschrieben, doch eigentlich ist damit eher ein Hilfsmittel oder ein Vorgang gemeint, der Hellsehern hilft, in Trance zu fallen: Dafür werden Metallplättchen (Silber oder Gold) in eine mit Wasser gefüllte Schale gelegt. Das durch das Wasser verstärkte Strahlen wirkt trancefördernd.
Eine Form der Psychokinese und die postulierte Fähigkeit des Menschen ohne Hilfsmittel zu schweben.
Berichte über die Fähigkeit gibt es in annähernd jeder Kultur und auch in heutigen Medien.
Geistheiler
Englischer Geistheiler, geboren 1955. Als Junge von elf Jahren erlebte Matthew Manning 1967 in seiner Umgebung einige Monate lang massive Spukphänomene.
Als Teenager machte er von sich reden, als er wie Uri Geller allein durch Konzentration in der Lage war, Metallgegenstände zu verformen. Matthew Manning stellte sich in England, den USA und Kanada den Wissenschaftlern in ihren Labors zur Untersuchung seiner außerordentlichen Fähigkeiten zur Verfügung. In zahlreichen Versuchen demonstrierte er seine psychokinetischen Begabungen.
In dieser Zeit entdeckte er, daß er die Psychokinese nicht nur zu dem sinnlosen zerstörerischen Metallbiegen einsetzten kann, sondern vielmehr auch, um heilend auf andere Menschen einzuwirken.
In einem Institut in den USA sollte er auf Krebszellen in einem Reagenzglas einwirken. Lebende Krebszellen bleiben an der Plastikoberfläche des Glases durch elektrostatische Kräfte kleben. Sterben die Zellen ab, verlieren sie ihre normale positive Ladung, lösen sich von der negativ geladenen Oberfläche ab und diffundieren in das flüssige Medium. Manning gelang es durch Handauflegen, die Krebszellen vom Glas zu lösen und damit abzutöten.
In einer anderen bedeutenden und zukunftsweisenden Studie gelang es Manning, auf das in den Blutzellen enthalte Enzym Monoaminoxidase (MAO) von gesunden freiwilligen Versuchspersonen Einfluß zu nehmen.
Ein weiterer Versuch, bei dem es Manning gelang, allein durch gedankliche Konzentration die Hämolyserate zu verlangsamen, ist für das Verständnis der Prozesse beim paranormalen Heilen von großer Tragweite. Man kann es als Hinweis darauf werten, daß die Zellmembranen roter Blutkörperchen, die sowohl als Barrieren wie als Schleusen zwischen der zellulären Umgebungen fungieren, durch Psychokinese verstärkt werden können.
Seit einigen Jahren macht Matthew Manning seine Heilfähigkeiten vielen Kranken zugänglich. In Bury St. Edmunds, Suffolk, hat er das "Matthew Manning Centre" ins Leben gerufen. Hilfesuchende aus aller Welt kommen zu ihm, weil sie sich Gesundung erhoffen - meist dann, wenn sie von der orthodoxen Medizin keine Hilfe mehr erwarten können. Unter den unzähligen Heilern ragt Matthew Manning als einer der wenigen hervor, der sich nie gescheut hat, seine Fähigkeiten den strengsten Untersuchungen zugänglich zu machen. Die vielen erstaunlichen und überzeugenden Experimente mit ihm haben unumstößliche Beweise für die Möglichkeit der psychokinetischen heilenden Wirkung auf andere Menschen erbracht.
Siehe auch seine Homepage www.matthewmanning.com.
Ist die Gabe und geschulte Fähigkeit, jenseitige Geistwesen wahrzunehmen, erkennbar zu beschreiben und deren Botschaften zu vermitteln. Eine Person, welche dies kann und tut, wird "Medium" genannt (im britsch-spirtiualistischen Sinn).
Meist auf verdrängten seelischen Konflikten mit der Umwelt beruhende psych. Störung, auch mit körperlichen Symptomen.
Von lat. occultum; das in den Mysterien Verborgene. Sammelbegriff für alle Lehren und Praktiken, die sich mit übersinnlichen, übernatürlichen Kräften beschäftigen.
Sein voller Name war vermutlich Origenes Adamantius. Der Name, "von Horus stammender", deutet auf ägyptische Herkunft (ungenaue, weil nur auf Inschriften anwendbare Anmerkung: Der Unterschied zwischen den Namen "Horigenes" und "Origenes" rührt daher, daß im Alt-Griechischen anlautende Vokale mit einem Hauchlaut versehen werden können. Im Schriftbild hieß es immer Origenes.) Durch seinen Vater Leonides wurde ihm eine umfassende biblische und wissenschaftliche Unterweisung zuteil. 202 verlor Origenes seinen Vater durch die Christenverfolgung unter Septimius Severus (Das Proselytenverbot galt auch für Christen). Er suchte dem Vater ins Martyrium zu folgen, was nur durch eine List seiner Mutter verhindert werden konnte.(Origenes wollte aus dem Haus laufen, doch seine Mutter hinderte ihn daran, indem sie ihm seine Hose stahl...) Der Tod des Leonides ließ die Familie verarmt zurück, ihr Eigentum wurde eingezogen. Origenes jedoch kam unter den Schutz einer wohlhabenden und angesehenen Frau.
Ab 203 in Alexandria erteilte er Unterricht in elementarer Grammatik an der vom Bischof von Alexandria (Demetrius) gegründeten Katechetenschule. Der junge Lehrer besuchte während der Christenverfolgung unablässig die Gefangenen, sorgte für sie vor Gericht, und tröstete die Verurteilten, wobei er selbst wie durch ein Wunder vor Schaden bewahrt wurde.
Um unabhängig von seinen Unterrichtseinkünften zu sein, verkaufte Origenes seine Bibliothek für einen Betrag, der ihm ein tägliches Einkommen von 4 Oboloi sicherte (ungefähr zwölf Cent), wovon er in äußerster Bescheidenheit lebte. Tagsüber unterrichtete er, den größeren Teil der Nacht widmete er dem Bibelstudium und lebte in strenger Askese. Diese ging so weit, dass er Matthäus 19,12 buchstäblich Folge geleistet und sich entmannt haben soll; von der heutigen Forschung wird dies allerdings bezweifelt. Vermutlich stammt diese Behauptung von den Gegnern des Origenes, wie z. B. Demetrius.
Es ist umstritten, ob Origenes in Alexandria Schüler des berühmten neuplatonischen Philosophen Ammonios Sakkas gewesen ist, bei dem Plotin seine Ausbildung erhielt, und dort platonisch beeinflusst worden ist. In der modernen Forschung wird von einigen angenommen, dass diese Annahme auf einer Verwechslung mit einem gleichnamigen nichtchristlichen Platoniker beruht.
211-212 weilte Origenes in Rom, kehrte aber ernüchtert über die Laxheit während des Pontifikats Zephyrinus' nach Alexandria zurück und widmete sich verstärkt seinem Unterricht. Indes waren die Anforderungen an die Schule über das Vermögen eines einzelnen Menschen hinausgewachsen; die Katechumenen betätigten sich aktiv in der Glaubensunterweisung, und die Getauften waren gesuchte Ausleger der Bibel. Unter diesen Umständen vertraute Origenes den Unterricht dem Katechumenen Heraklas an, dem Bruder des Märtyrers Plutarch, seinem ersten Schüler.
In Rom führte er außerdem ein öffentliches Gespräch mit einem nicht namentlich bekannten Häretiker. In der Dokumentation dieses Gespräches wurden ihm gezielt falsche Aussagen untergeschoben, um ihn zu diffamieren.
Seine eigenen Interessen konzentrierte er zunehmend auf die Exegese und studierte demgemäß hebräisch, wobei über seinen Sprachlehrer nichts bekannt ist. Aus dieser Zeit (212-213) rührt seine Bekanntschaft mit Ambrosius von Alexandria, den er vom Valentinianismus zum orthodoxen Glauben zurückgeführt hatte. Später (etwa 218) schloss der wohlhabende Ambrosius einen Vertrag mit Origenes, um dessen Schriften zu verbreiten; alle seine folgenden Arbeiten (ausgenommen die Predigten, welche nicht ausdrücklich für eine Veröffentlichung vorgesehen waren), wurden Ambrosius gewidmet.
Um 214 besuchte Origenes Arabien auf Bitten des dortigen Präfekten, der ihn ebenfalls um Glaubensunterweisung bat; so verbrachte er eine kurze Zeit in Petra, worauf er nach Alexandria zurückkehrte. Im folgenden Jahr (215) kam es hier zu einem Aufstand, angezettelt von Kaiser Caracalla, der seine Soldaten die Stadt plündern ließ, die Schulen schloss und alle Ausländer vertrieb. Die letztere Maßnahme veranlasste Ambrosius, in Cäsarea Schutz zu suchen, wo er sich niederließ. Origenes flüchtete aus Ägypten, offenbar zu Ambrosius nach Cäsarea, wo er einige Zeit verbrachte.
In Cäsarea (hier handelt es sich jedoch vermutlich eher um Caesarea in Kappadokien, als Caesarea in Palastina...) predigte er in Übereinstimmung mit der örtlichen auf jüdischem Brauch basierenden Gewohnheit, obwohl er nicht ordiniert war, und legte auf Bitten der Bischöfe Alexander von Jerusalem und Theoctistus von Cäsarea die Heilige Schrift aus. Als die Tumulte in Alexandria nachließen, rief Demetrius Origenes um 216 zurück.
Möglicherweise hat schon damals der Konflikt mit Demetrius begonnen.
Über Origenes` Tätigkeit während des nächsten Jahrzehnts ist wenig bekannt; sie war offensichtlich dem Lehren und Schreiben gewidmet. Letzteres wurde ihm durch Ambrosius vereinfacht, der ihn mit über sieben Schreibern und Kopisten ausstattete. Auf Bitten von Ambrosius begann er einen großen Bibelkommentar, mit dem Johannesevangelium beginnend, über Genesis, Psalm 1-25 und die Klagelieder, außer kurzen Exegesen der vorgewählten Texte (die 10 Bücher der Stromata bildend), zwei Bücher über die Auferstehung und das Werk "Peri archon".
Konflikt mit Demetrius und Rückkehr nach Cäsarea
Um 230 begab sich Origenes auf eine schicksalhafte Reise, die ihn zwingen sollte, seine Arbeit in Alexandria aufzugeben und seine folgenden Lebensjahre verdüsterte. Während einer kirchlichen Dienstreise nach Griechenland begab er sich nach Cäsarea, wo er sich zum Presbyter (Priester) ordinieren ließ. Dies erboste Demetrius zutiefst, vermutlich, weil er Origenes wegen seiner mangelnden Zeugungsfähigkeit das Priesteramt verweigert hatte. Möglicherweise hat Demetrius selbst Origenes der Häresie bezichtigt.
Der Metropolit berief daraufhin eine Synode der Bischöfe und Ältesten ein, die Origenes zunächst die Lehrbefugnis entzog, während eine zweite Synode seine Ordination für unwirksam erklärte.
Origenes floh darauf 231 aus Alexandria und ließ sich dauerhaft in Cäsarea nieder. Origenes wurde in Cäsarea freudig aufgenommen und war u.a. Gast von Firmilian, dem Bischof von Cäsarea in Kappadozien und der Kaiserwitwe, Julia Mamaea in Antiochien. Zuvor besuchte er auch Cäsarea, wo er predigte und Dialektik, Physik, Ethik und Metaphysik unterrichtete.
Origenes Anliegen war, die gesamte Wissenschaft seiner Zeit von einem christlichen Gesichtspunkt zu überschauen und das Christentum in hellenistischer Tradition zu einer universellen Theorie zu erhöhen. Mit dem Machtantritt des Maximinus Thrax' 235 begann eine erneute Christenverfolgung; und für zwei Jahre hielt sich Origenes einer Überlieferung zufolge in dem Haus einer Juliana in Cäsarea, Kappadozien versteckt.
Von seinen letzten beiden Lebensjahrzehnten ist wenig bekannt. Er predigte regelmäßig Mittwochs und Freitags, später täglich. Offenbar entfaltete er jedoch eine außerordentliche literarische Produktivität, unterbrochen durch gelegentliche Reisen, von denen ihn eine nach Athen führte und genügend Zeit für Forschungen bot.
Nach seiner Rückkehr aus Athen führte er Beryllus, den Bischof von Bostra, von seinen adoptianistischen Ansichten zum orthodoxen Glauben; dennoch nötigten ihn in dieser Zeit (um 240) Angriffe auf seine eigene Rechtgläubigkeit zu Rechtfertigungsschreiben an Papst Fabianus (236 - 250) und zahlreiche Bischöfe. Weder Quelle noch Grundlage dieser Angriffe sind bekannt; Zusammenhänge mit dem Novatianismus wären denkbar.
Nach der Bekehrung des Beryllus jedoch wurde er häufiger gegen Häresien zu Hilfe gerufen. Als in Arabien eine Lehre verkündet wurde, die Seele sterbe und verfalle mit dem Körper und werde erst bei der Auferstehung wieder zum Leben erweckt, beauftragte man Origenes, nach Arabien zu reisen.
Den 250 erneut ausbrechenden Verfolgungen der Kirche entging Origenes nicht. Er wurde (nach Eusebius) zu Tode gefoltert (gepfählt und tagelang an Händen und Füßen gefesselt) († 253)
Andere Quellen (Hieronymus - De viris illustribus, Kapitel 54) berichten von einer Freilassung 251 und einem natürlichen Tod 254 in Tyros im Libanon (arabisch heute Sur).
Quellen
Das meiste, was wir über Origenes' Leben wissen, stammt aus der Kirchengeschichte von Eusebius von Caesarea. Eusebius war ein glühender Anhänger des Origenes und seiner Lehren, und er war kein sonderlich kritischer Denker; so liefert er eine z.T. verklärende Darstellung, insbesondere was Origenes' Jugend und Martyrium betrifft. So ist sein versuchtes Martyrium (und vieles andere) möglicherweise Legende. Andere Quellen sind nicht minder zweifelhaft.
So soll die ihn anfangs unterstützende, wohlhabende Dame der Gnosis nahe gestanden und intellektuelle Zirkel veranstaltet haben, was viele der Gnosis nahestehende Gedanken Origenes' erklären könnte. Seine umfassende Bildung legt außerdem nahe, dass Origenes länger in Alexandria studiert und auch seine späteren Gegner gehört hatte. In diesem Zusammenhang wird Clemens von Alexandria genannt.
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Ausserkörperliche Erfahrung
Der Begriff „Außerkörperliche Erfahrung" bezeichnet unabhängig von Kultur, Religion oder Intelligenzquotient eines Menschen weltweit übereinstimmend das Erlebnis, sich selbst willentlich oder unwillentlich, scheinbar autonom als quasi immaterielles Bewusstsein über, neben oder in der Nähe seines physischen Körpers zu erleben oder auch beträchtlich weit von diesem entfernt zu sein. Ein anderer, nicht physischer Körper, mit dem man agiere, sei dabei meist unmittelbar erfühlbar und der Sitz des Bewusstseins, sofern dieses intakt ist. In einer Vielzahl der Erfahrungen ist der wahrnehmenden Person die Situation bewusst, d.h. die betreffende Person kann sich an ihre menschliche Biographie, an das Tagesgeschehen usw. erinnern, ist persönlich, zeitlich und örtlich orientiert, und sie erkennt die Andersartigkeit des AKE-Zustandes.
Typisch für viele Formen außerkörperlicher Erfahrungen ist ein ausgeprägtes Gefühl der Schwerelosigkeit. Es wird beschrieben, dass Personen während ihrer außerkörperlichen Erfahrung imstande waren, Gegenstände, Ereignisse und Sachverhalte so zu beschreiben, als ob sie sie mit den Sinnesorganen ihres physischen Körpers wahrgenommen hätten, auch dann, wenn die Örtlichkeiten jener Gegenstände mit dem physischen Körper nicht oder nur sehr bedingt hätten erreicht werden können.
Während einer außerkörperlichen Erfahrung ist es laut Berichten nicht möglich, physische Gegenstände zu greifen oder zu beeinflussen bzw. mit der physischen Materie zu interagieren. Oft wird auch von veränderten Wahrnehmungszuständen gesprochen, wie beispielsweise einer 360°-Sicht und dem „Erfühlen-können" von Gegenständen. Berichte darüber, sich weitgehend frei durch den Raum, durch physische Hindernisse hindurch und durch die Zeit bewegen zu können, werden von etlichen Menschen, die Erfahrungen mit AKEs haben, beschrieben.
Es zeigt sich der Unterschied zur Reinkarnation, die zwar im Zusammenhang genannt wird, aber nicht denselben Effekt beschreibt, folgendermaßen: Bei einer außerkörperlichen Erfahrung soll sich ein „zweiter", „seelisch-geistiger Körper" nicht völlig vom physischen Körper trennen, sondern er bleibe durch eine so genannte „feinstoffliche Verbindung", oft Silberschnur genannt, mit diesem in Verbindung. Nach Meinung von AKE-Anhängern wird diese Verbindung allerdings umso dünner, je weiter sich dieser feinstoffliche Körper vom physischen Körper entferne. Es soll jedoch unmöglich sein, die Verbindung zum physischen Körper vollständig zu verlieren; die Reinkarnationsforschung andererseits versucht, sich der Frage einer möglichen Wiedergeburt der Seele eines Menschen nach dessen Tod zu nähern.
In engem Zusammenhang mit AKE stehen luzide Traumerfahrungen, in denen der Träumende sich des Träumens bewusst ist, das Gefühl hat, unmittelbare Kontrolle über den Ablauf des Traumes zu haben und ein besonders klares Bewusstsein über seine Handlungen besitzt. Oftmals gelten solche luzide Träume als Ausgangspunkt einer AKE. In selteneren Fällen werden hierbei auch Erfahrungen genannt, bei denen kürzlich Verstorbene, Engel oder nahe Verwandte eine Rolle spielen.
Derartige Erlebnisse werden zum Teil mit weltanschaulich geprägten Begriffen beschrieben, wodurch sich die Erklärungen nicht mit dem mehrheitlich vertretenen wissenschaftlichen Weltbild vereinen lassen.
Nicht oder nicht eindeutig konsensuell zu beantworten ist in diesem Zusammenhang die Frage, ob überhaupt „etwas" bzw. was den Körper verlässt, und ob die Welt, in der sich der von der AKE Betroffene wiederfindet, mit der bekannten physischen Welt identisch ist, oder ob es sich dabei aber um eine Art „Traumwelt" („Astralsphäre") handelt.
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Von griechisch "panta"; alles und "mneme"; Gedächtnis. Begriff von Richet eingeführt "dass keine Spur unserer geistigen Vergangenheit sich verwischt".
Griechisch: neben. Durch das Voranstellen von "para" wird angezeigt, dass es sich bei dem Vorgang um etwas handelt, das mit üblichen Erkenntnissen oder Mehtoden nicht zu erklären ist.
Darunter versteht man all jene spontanen und nicht spontanen Phänomene, die einen biologischen Aspekt aufweisen, die von den bekannten Ursachen jedoch völlig abweichen. Hierzu gehören vor allem paranormale Heilung, Stigmatisation und Nahrungslosigkeit.
In den Bereich der paranormalen Heilung fallen u. a. Ferndiagnose, Fotodiagnose, Auradiagnose, Stimulation der Muskelreaktion auf Distanz, Bioenergotherapie, Auriculotherapie, Fußsohlentherapie, Irisdiagnostik, Akupunktur, psychische Chirurgie, Handauflegen, Spontanheilungen und Wunderheilung. Zur Parabiologie gehören aber auch die Fragen des Biorhythmus, der biologischen Uhr, der Chiropraktik, der Dermooptik (Hautsehen), der Exobiologie, des Feuerlaufens, der Logurgie, der Psychotronik, der Sensitivität, der Theopathie, der Unverweslichkeit, der Wünschelrute und des Pendels, der Transfiguration , um nur einige der zahlreichen Aspekte zu nennen.
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Griechisch; Hilfsgrösse bei Berechnungen, die entweder konstant gelassen wird oder sich innerhalb bestimmter Werte ändern kann.
Paraphysik befasst sich mit den physikalischen paranormalen Erscheinungen. Dazu gehört unter anderem das Phänomen der Strahlen im Zentrum einer Pyramide.
Zur Parapneumatologie gehören all jene paranormalen Phänomene, die sich nicht auf psychische, biologische oder physikalische Faktoren reduzieren lassen.
Der Begriff Parapsychologie geht auf Max Dessoir zurück, der "Parapsychologie" 1889 zur Bezeichnung einer Wissenschaft prägte, die sich mit "den aus dem normalen Verlauf des Seelenlebens heraustretenden Erscheinungen" befasst.
Die ersten systematischen Untersuchungen wurden Ende des 18. Jahrhunderts von dem deutschen Arzt Franz Anton Mesmer zum sogenannten animalischen Magnetismus durchgeführt.
Der Status der Parapsychologie als ernstzunehmende Wissenschaft ist bis heute umstritten und die Parapsychologie wird teilweise nach wie vor als Parawissenschaft eingeordnet, obwohl die Parapsycho-logical Association (die internationale Berufsvereinigung der wissen-schaftlich tätigen Parapsychologen) bereits vor über 30 Jahren als Mitgliedsorganisation der AAAS (American Association for the Advancement of Science) aufgenommen worden ist.
Die PP untersucht die Phänomene, die nicht der Kontrolle unserer fünf Sinne unterliegen und die mit den heutigen wissenschaftlichen Kenntnissen von den Naturgesetzen nicht oder nur teilweise zu erklären sind. Parapsychologische Phänomene treten im Rahmen teilweise noch unbekannter Naturgesezte auf.
Malmedium
Geboren am 22.9.1924 in London. Sie war über 40 Jahre als Malmedium tätig und hat über einhunderttausend Proträts jenseitiger Wesenheiten angefertigt. Sie wurde während des Kontakts mit den Geistwesen von diesen überschattet und fühlte sich jeweils selbst eine Zeitlang wie das betreffende Wesen.
Das Wissen um Tatsachen, die erst noch eintreten werden.
nach obenParanormale Einwirkung auf die Materie.
Registrierung intelligenter Stimmen auf Tonband ohne technische Intervention eines Menschen.
Bezeichnung für das Pendeln. Gelegentlich ist zusätzlich auch das Rutengehen (Rhabomantie) gemeint.
Das paranormale Wissen um Dinge, die bereits geschehen sind.
Wünschelrutengehen.
Ist die Gabe und geschulte Fähigkeit, paragnostisch (durch Erkennen, welches die bekannten Sinne überschreitet) intuitiv feinstoffliche und geistige Energien und Wesenheiten wahrzunehmen und entsprechende Informationen oder Kräfte zu übermitteln. Zu den "Sensitiven" werden weichbliche und männliche Paragnosten, Hellseher, Wahrsager, Heiler, Channels und Medien gezählt.
Spiritisten sind davon überzeugt, dass sie über ein Medium mit den Geistern Verstorbener sprechen können.
Eine Richtung des Spiritismus.
nach obenBewegung ferner Gegenstände ohne Anwendung einer bekannten physikalischen Kraft.
Unbewusste Kommunikation zwischen zwei Menschen.
Ein veränderter Bewusstseinszustand. Der in Trance Befindliche ist nur beschränkt ansprechbar und zeigt kaum willkürliche Bewegungen.
Besessenheit
Author des Buches "Dreissig Jahre unter den Toten".
Anhand von nahezu 100 Beispielen aus seiner jahrzehntelangen Praxis weist der bekannte amerik. Irrenarzt nach, dass es sich bei den meisten Fällen geistiger Verwirrung um Besessenheit handelt.
Nach Karl Zener benannte Karten, die vor allem bei der parapsychologischen Forschung eingesetzt werden. Ein Spiel umfasst 25 Karten mit fünf Zeichen: Welle, Quadrat, Stern, Kreuz und Kreis.
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